Jeder Pokerprofi hat einmal mit wenig Erfahrung gespielt. Jeder ist oder war einmal ein Anfänger im Pokern. Deshalb braucht sich keiner am Pokertisch schämen oder unter Druck gesetzt fühlen. Wenn der Anfänger die Lieblingsfehler zu vermeiden lernt, hat er eine gute reelle Chance sich zu verbessern. Die Spielerfahrung bringt den Anfänger im Pokern weiter.
Schlechte Starthände
Als Anfänger ist man gespannt auf das Spiel und will deshalb so oft wie möglich daran teilnehmen. Dies hilft einem, in der Regel, ein Gespür für schlechte Starthände zu bekommen. Man merkt schnell, welche Karten überhaupt wert sind gespielt zu werden und welche nicht. Es gibt genügend Computersimulationen wo die besten Starthände für die höchste Gewinnwahrscheinlichkeit berechnet wurden.
Man kann natürlich auch mit schlechten Karten einmal gewinnen.
Aber nehmen wir an wir simulieren diese schlechte Karte auf einem Computer 1 Million mal, wird die schlechte über die Anzahl verlieren. Zudem bringt einem die schlechte Karte oft in Bedrängnis, wenn sie im Flop eine Karte treffen aber nur einen schlechten Kicker dazu haben.
Dann stellt sich die Frage ob deine Karte gegen die des Gegners bestehen wird, oder ob deine
Karte überhaupt konkurrenzfähig ist? Auf Dauer gesehen ist sie es nicht, denn sie werden mit gemachten Händen, aus so einer schlechten Starthand, gegen bessere verlieren.
Ein guter Pokerspieler spielt in etwa eine Hand von 4 oder 5 Händen. Dies entspricht im Durchschnitt ca. 20 -25% eine gute bis sehr gute Hand zu erhalten. Spiele daher nicht jeden Mist, da es auf Dauer teuer wird.
Kleine Suited Cards
Karten gleicher Farbe, z.B. 5h 10h (h = Herz) nennt man suited cards. Viele Anfänger machen den Fehler diese Karten zu spielen da sie auf einen Flush hoffen. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist allerdings zu gering, daher sollten solche Karten nicht gespielt werden.